Category Archives: Flucht

Bari, Italien: Feuer und Ausbruchsversuch im CPR Bari-Palese

übersetzt von hurriya

In der Nacht vom 27.04.19 kam es im CPR Bari-Palese zu einem starken Protest. In drei Abteilungen des staatlichen Lagers wurden Matratzen und Möbel angezündet, einige Inhaftierte kletterten auf das Dach. Gemäss den Medien, versuchten drei Personen auszubrechen, stürtzen aber und mussten verletzt ins Spital gebracht werden: zwei davon wurden bereits wieder ins Lager gesteckt, der dritte befindet sich noch im Spital.

Basel: Ausbruch aus dem Bässlergut (und wieder gefasst… Aktualisierung vom 24.04.19)

gefunden in bz basel

Ein 19-jähriger Tunesier ist am Dienstag nach mehrstündiger Flucht aus einem Basler Gefängnis wieder gefasst worden. Deutsche Polizisten entdeckten den Mann am Abend kurz nach 20 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Weil am Rhein. Sie nahmen ihn daraufhin fest.


Am Dienstagnachmittag (23.04.19) ist der 19-jährige Tunesier Ahmed Saidi aus dem Gefängnis Bässlergut entwichen. Toprak Yerguz, Sprecher der Basler Polizei, sagt auf Anfrage: «Nach bisherigen Erkenntnissen hat er die Baustellen-Situation ausgenutzt, um auszubrechen. Wie genau, das wird derzeit abgeklärt.» Als Sofortmassnahme sei die Baustelle überprüft und angepasst worden.

Gegen den Entwichenen laufen Untersuchungen der Basler Jugendstaatsanwaltschaft wegen qualifizierter Brandstiftung, Diebstahl, Raub und Erpressung, die er als Minderjähriger begangen hatte. Im Bässlergut sitzt er im vorzeitigen Strafvollzug.

Eine sofort eingeleitete Fahndung sei bisher erfolglos geblieben, teilt das Justiz- und Sicherheitsdepartement mit. Die Basler Kantonspolizei hat für die Fahndung ihre Partner im In- und Ausland beigezogen.

Personen, welche Angaben zum Gesuchten oder bla bla bla…

Lyon, Frankreich: Ausbruch und Revolte im CRA Saint-Exupéry

übersetzt von attaque

Verganenen Samstag (13.04.19) versuchten sechs Personen aus dem CRA Saint-Exupéry auszubrechen. Drei Personen gelang die Flucht, die drei anderen wurden festgenommen, von den Bullen verprügelt und über den Spital in Polizeigewahrsam genommen, befor sie wieder im CRA eingesperrt wurden. Am Montag (15.04.19) versuchte eine Person sich umzubringen.

„Also vor zwei Tagen versuchten ein paar auszubrechen. Drei kamen davon, die drei anderen, die erwischt wurden, waren schwer verletzt. Sie waren 48 Stunden in Polizeigewahrsam. Heute kamen sie wieder zurück. Soeben kletterte jemand das Tor hinauf, wo sich der Stacheldraht befindet. Er versuchte sich mit dem Stacheldraht umzubringen. Die Polizei hat nichts gemacht, wir waren es, die ihn heruntergeholt haben. Die Polizei brauchte knapp 25 Minuten, nur um eine Leiter zu bringen, obwohl sie nur 200 oder 300 Meter entfernt sind. Wir wollten ihn retten, also kletterten wir das Tor hoch und versuchten, ihn herunterzuholen, doch als die Polizei anfing, uns einzugasen, uns zu schlagen, haben wir es sein lassen. Alle sind ausgeflippt hier, alle haben angefangen, Feuer zu legen, die Zimmer anzuzünden, die Matratzen, alles.“ (…)

Der Präfekt von Rhône hat bereits den Bau eines neuen administrativen Internierungslager bis 2021 angekündigt, in dem auch die Sicherheitsnormen angepasst werden sollen.

Balkan-Route: Zusammenstöße von Flüchtlingen und Polizisten

gefunden auf berliner morgenpost

An der griechisch-mazedonischen Grenze ist es zu Ausschreitungen zwischen Polizisten und Flüchtlingen gekommen. Grund war ein Gerücht.

Athen/Thessaloniki. Sie dachten, die Grenze zu Nordmazedonien sei offen: Rund 2000 Flüchtlinge haben sich am Samstag (6.4.19) in der griechischen Grenzregion versammelt, um weiter nach Mitteleuropa zu reisen. Doch sie waren einer Falschinformation aufgesessen. Es kam zu gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei.

Zahlreiche Migranten schleuderten am Nachmittag Steine auf Polizisten. Die Beamten setzten ihrerseits Tränengas und Blendgranaten ein, um die Randalierer auseinander zu treiben und zurückzudrängen, wie griechische Medien übereinstimmend meldeten. Die Migranten übernachteten zuletzt in Zelten rund um ein Flüchtlingslager bei Diavata.

300 Flüchtlinge legen Bahnverkehr in Athen lahm

In den vergangenen Tagen hatte im Internet das Gerücht die Runde gemacht, die Grenze zu Nordmazedonien sei offen. Das griechische Migrationsministerium erklärte dagegen, die Grenze werde nicht geöffnet. Alle Migranten sollten in ihre Unterkünfte zurückgehen, dazu stünden Busse bereit.

Ansammlungen von Migranten, die gen Norden reisen wollten, gab es auch in Athen. Dort besetzten am Freitag rund 300 Menschen den Hauptbahnhof der griechischen Hauptstadt. Der Bahnverkehr wurde für mehrere Stunden eingestellt. Die Besetzung wurde jedoch in der Nacht zum Samstag beendet, teilte die Eisenbahndirektion mit. Alle Züge fuhren wieder.

Grenzzaun schloss Balkan-Route weitgehend

Während des Höhepunkts der Migrationskrise war entlang der Grenze zwischen Griechenland und Nordmazedonien ein Grenzzaun gebaut worden. Dieser steht noch und wird überwacht. Damit ist die sogenannte Balkan-Route nach Mitteleuropa weitgehend geschlossen worden.

Sie führt von Griechenland über Nordmazedonien, Serbien und Ungarn nach Mitteleuropa. 2015 und 2016 waren mehr als eine Million Menschen über diese Route nach Deutschland gereist. Inzwischen kommen immer mehr Asylbewerber legal – sogar aus Südamerika.

Maltas Marine stürmt Boot mit 108 «Piraten»

gefunden auf tagesanzeiger

Flüchtlinge kapern den Frachter, der sie vor Libyen aus Seenot gerettet hat.

Im Hafen von La Valletta liegt ein rotes Frachtschiff, das mit seiner jüngsten, offenbar bewegten Reise der bereits reichhaltigen und dramatischen Fluchtsaga auf der zentralen Mittelmeerroute ein neues Kapitel beifügt. Die Betreiberfirma der Elhiblu 1 ist türkisch, das Schiff kreuzt aber unter der Flagge von Palau, einem kleinen Inselstaat im Pazifik.

Am Mittwoch, als es seinen Zielhafen Tripolis anlief, erhielt es von der libyschen Küstenwache den Auftrag, 108 Flüchtlingezu retten, die vor der Küste Nordafrikas in Seenot geraten waren. Selber könne man nicht helfen, funkten die Libyer, ihr Schnellboot sei gerade kaputt.

Die türkische Crew des Ölfrachters nahm die Migranten an Bord und wollte sie nach Tripolis bringen, wie ihr die Küstenwache beschieden hatte. Der Kommandant berichtet, die Flüchtlinge seien darüber sehr aufgebracht gewesen: Um keinen Preis hätten sie zurückgewollt, in die berüchtigten libyschen Auffanglager. Sechs Seemeilen vor Tripolis registrierten die Radare, wie die Elhiblu 1 abdrehte und Kurs nach Norden nahm. Einige Migranten sollen die Crew überwältigt und sie gezwungen haben, Europa anzusteuern – Lampedusa, Italiens südlichsten Aussenposten, oder La Valletta.

«Italien könnt ihr vergessen»

Kaum hatte Italiens Innen­minister Matteo Salvinivon der Geschichte der Elhiblu 1 erfahren, meldete er sich mit einer Direktschaltung auf Facebook, wie er das in solchen Fällen oft macht. Es sei eine «Entführung» im Gange, sagte er. Und fügte mit einem ironischen Unterton an: «Arme Schiffbrüchige kidnappen einen Frachter, der sie gerettet hat, weil sie die Strecke ihrer Kreuzfahrt selber bestimmen wollen. Ich sage zu den Piraten: Italien könnt ihr vergessen.» Das sei ein Verbrechen, und für Verbrecher seien die italienischen Gewässer gesperrt.

Bald war klar, dass das Schiff stattdessen Kurs auf Malta eingeschlagen hatte. Die maltesische Regierung, die sich sonst oft mit der populistischen römischen Regierung über Zuständigkeiten streitet, sah es für einmal gleich wie Salvini. An die ­Marine erging der Befehl, die ­Elhiblu1 dreissig Seemeilen vor La Valletta abzufangen. Die Zeitung «Times of Malta» schreibt, die Marine habe das Schiff «gestürmt» und dann in den Hafen begleitet. Fünf Passagiere wurden in Handschellen abgeführt, wohl die Rädelsführer. Unter den 108Migranten, die das Schiff verliessen, waren 19 Frauen und 12 Kinder. Was aus ihnen wird, war zunächst nicht klar.

Notzentrale antwortet nicht

Dass einem privaten Frachter die Seenotrettung zufiel, könnte bald noch viel öfter vorkommen. Gerade hat die Europäische Union beschlossen, ihre Kontroll- und Rettungsmission «Sophia» für sechs weitere Monate fortzuführen, jedoch ganz ohne Schiffe. Der Einsatz im zentralen Mittelmeer beschränkt sich neuerdings auf die Überwachung aus der Luft.

Der Entscheid ist aus mehreren Gründen umstritten, vor allem aber, weil damit die effektive Seenotrettung noch prekärer wird. Die libysche Küstenwache wird zwar mit europäischen Mitteln unterstützt und soll auch weiterhin Schiffe und Training erhalten: Doch besonders verlässlich ist sie nicht. Rettungsorganisationen berichten, oftmals antworte niemand in der Notzentrale.

Fantasma – klandestine anarchistische Zeitung Nr. 2 erschienen

per mail

Fantasma Nr. 2 PDF

NEUE WEGE BESCHREITEN
EDITORIAL

Die anhaltende Ungewissheit ähnelt einem freien Fall mit verbundenen
Augen. Die Zeit scheint mit rasendem Tempo und gleichzeitigem Stillstand
vorbeizuziehen. Ein Gefühl von hochtrabender Freiheit und tiefstürzendem
Fall zugleich. Und ehe ich mich versah, befinde ich mich plötzlich
mitten im Dschungel auf dem Boden sitzend, umgeben von Bäumen,
Gestrüppen und Ästen, welche mir die Sicht versperren, mir meine Arme
und Beine zerkratzen und hier und da sogar tiefe Wunden zufügen. Doch
ich bin umgeben von Leben, von Bewegung, und nach und nach füge ich mich
in den Rhythmus ein. Tief in mir drin weiß ich jedoch, dass ich immer
noch falle. So suche ich Halt und Orientierung im Außen. Ich greife nach
einer herunterhängenden Liane, um mich aufzurichten. Sie fühlt sich echt
an, beständig, sicher. Ich ziehe mich an ihr hoch, in der Hoffnung, noch
andere Lianen zu erblicken, mit deren Hilfe ich neue Wege beschreiten
kann.

In unbeständigen Zeiten, wie wir sie erleben, verkörpert die Fantasma
für uns diese Liane, echt, beständig, sicher. Durch sie haben wir uns
die Möglichkeit geschaffen, mit Gefährt*innen von überall her in Kontakt
zu treten, um sich über das spezifische Thema der Klandestinität
auszutauschen. Über all die verschiedenen Facetten, Blickwinkel,
Betroffenheiten und Perspektiven, die eine solche Situation mit sich
bringt. Und im besten Fall kann diese Zeitung mentale Verbindungen
erschließen, kann Gefährt*innen dazu ermutigen, sich mit der Möglichkeit
des Untertauchens intensiver auseinanderzusetzen, kann eine
anonymisierte Plattform bieten, um über das Unaussprechliche zu
sprechen.

Im Editorial der ersten Ausgabe schrieben wir „[wir] wollen mit diesem
Projekt einen Beitrag zum anarchistischen Projekt leisten und uns
zusammen mit ihm weiterentwickeln“. Beim erneuten Durchlesen stolperten
wir über diesen Satz, da er uns nicht mehr wirklich präzise erschien.
Die Entscheidung unterzutauchen hat an sich nichts offensives, genauso
wie dieses Zeitungsprojekt an sich nicht subversiv ist. Die Fragen sind
vielmehr, wie man damit umgeht, für was man sich darin entscheidet und
was für Potential man im Jeweiligen erkennt und folglich auch umzusetzen
vermag. Denn das anarchistische Projekt, die soziale Revolution,
benötigt eine relevante soziale Dimension an Konfliktualität
entschlossener und mutiger Individuen, welche vor unmissverständlichen
Worten nicht zurückschrecken und konkrete Taten der Subversion darauf
folgen lassen. Wir hegen immer noch das starke Bedürfnis, die soziale
Konfliktualität auf allen Ebenen zu schüren. Wir wollen immer noch mehr
sein als umherschweifende Gespenster auf dem Nebenschauplatz einer
Gesellschaft, die nicht die unsrige ist. Wir wollen immer noch, unserer
Situation zum Trotz, offensiv sein im Kampf gegen jede Herrschaft und
Unterdrückung. Wie aber können wir sozial intervenieren, uns offensiv
auf die Seite der Unterdrückten stellen und unsere freiheitlichen Ideen
unmissverständlich zum Ausdruck bringen, ohne uns dabei dem Feind auf
dem Silbertablett zu präsentieren? Es sind diese Fragen, die uns, und so
glauben wir viele andere in einer ähnlichen Situation auch, beschäftigen
und die wir in den kommenden Ausgaben vertiefen möchten.

Abschließend wollen wir noch sagen, dass wir uns über die Zusendungen
von Artikeln und die schnelle deutsche Übersetzung der ersten Ausgabe
sehr gefreut haben. Wir behalten uns aus sicherheitstechnischen Gründen
vor, in den folgenden Ausgaben die uns zugesendeten Artikel nicht als
solche zu definieren. Ausgenommen davon sind historische Schriften oder
öffentlich zugängliche Publikationen wie z.B. das Inkognito, die wir
zwecks Bekanntmachung ihrerseits gerne mit einer Quellenangabe versehen
werden.

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NEU: Alle Ausgaben und Artikel auf fantasmamagazine.noblogs.org

Aluche, Spanien: Ausbruchsversuch in spanischem Abschiebelager

gefunden auf welt.de

20.10.18. Bei einem Ausbruchsversuch von Migranten aus einem spanischen Abschiebelager sind zehn Polizisten verletzt worden. Zwei der Verletzten mussten nach dem Zwischenfall am Freitagabend in der Nähe von Madrid ins Krankenhaus eingeliefert werden, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Die Sicherheitskräfte hätten den Ausbruchsversuch mithilfe von Sondereinsatzkräften abwehren können. Unter den Migranten sei niemand verletzt worden. Insgesamt befanden sich in dem Lager von Aluche nahe von Madrid knapp 300 Zuwanderer ohne Aufenthaltserlaubnis, die dort bis zu ihrer Abschiebung festgesetzt werden.

Derartige Sammellager stehen häufig in der Kritik von Nichtregierungsorganisationen. Diese beklagen, dass Migranten dort willkürlich festgehalten und schlecht behandelt würden. Immer wieder kommt es in den Einrichtungen zu Streiks, Revolten und Ausbruchsversuchen.

Besetzung des Daches eine ganze Nacht lang

So ist das Flüchtlingslager in Aluche nicht das erste Mal in den Schlagzeilen. Im Jahr 2016 hatten 40 Flüchtlinge fünf Mitarbeiter überwältigt und sich auf dem Dach des Lagers verbarrikadiert. Die Verhandlungen der Polizei mit ihnen dauerten zwölf Stunden.

Auf Spanisch schrien sie vor laufenden TV-Kameras und einem großen Polizeiaufgebot immer wieder „Freiheit“ und „Würde“. Sie klagten über ihre Behandlung in dem Lager. Nach langen Verhandlungen mit der Polizei wurde der Protest friedlich beendet.

Vor dem Protest hatte die Polizei einen Fluchtversuch von 50 Flüchtlingen vereitelt. Mit Stöcken bewaffnet, hätten die vermummten Flüchtlinge fünf Mitarbeiter des Lagers überwältigt, hieß es. Verletzte habe es dabei nicht gegeben. Vor der Unterkunft hatten damals Demonstranten ebenfalls gegen die unwürdige Behandlung der Flüchtlinge protestiert.

Flüchtlinge werden in Spanien so lange interniert, bis über den jeweiligen Asylantrag entschieden wurde. Menschenrechtler beklagen die „gefängnisähnlichen Zustände“ in den Lagern.


Anm.: Im gleichen Knast-Lager kam es auch im August dieses Jahres zu einem kollektiven Ausbruch. Nach einer kleinen Tour der Verwüstung durch das Lager konnten damals 13 Gefangene entkommen.

Tetouan, Marokko: Unruhen nach Schüssen auf Boat-people

gefunden auf ffm-online.org

Nachdem Soldaten eines großen Kriegsschiffs in der Meerenge von Gibraltar auf ein marokkanisches Flüchtlingsboot geschossen und eine 22-Jährige aus Tetouan tödlich trafen, haben gestern (28.09.18) Nachmittag und Abend Jugendliche in Tetouan demonstriert und sind zu Riots übergegangen. Unter ihnen waren Linke und Fußballfans, aus Trauer in Schwarz gekleidet. Sie riefen „Wir rächen dich, Hayat“ und Parolen gegen den marokkanischen Staat. Heute hat die Polizei Demonstranten zum Verhör vorgeladen. Für die kommenden Tage werden Demonstrationen auch in anderen Landesteilen vorausgesagt.

Plaisir, Frankreich: Vierfacher Ausbruch aus dem Internierungslager

übersetzt von sans attendre

Über Le Parisien erfahren wir, dass „in der Nacht von Montag (24.09) auf Dienstag vier Ausländer mit irregulärem Status aus dem administrativen Internierungslager von Plaisir ausgebrochen sind.“

Gegen 21 Uhr sah ein Polizist dank den Überwachungskameras, wie eine Silhouette durch die schlecht verschlossene Hintertüre schlüpfte. Die Ausreisser stiegen dann über den Stacheldraht und machten sich so aus dem Staub.

Metz, Frankreich: Es lebe der Ausbruch!

übersetzt von sans attendre

Während der Mittagspause am Freitag, 07. September konnten drei Sans-Papiers aus dem CRA von Metz ausbrechen. Sie nutzten die Störung am Eingangsportal, um sich aus dem Staub zu machen.

Zwei der Ausbrecher wurden bei einer sofort eingeleiteten Fahndung mit Helikopter der Gendarmerie sowie rund 30 unterschiedlichen Uniformen (Grenzwache, Nationalpolizei) wieder festgenommen. Der Dritte befindet sich weiterhin im Freien.